| Klangsynthese & Physical Modeling | ||
| "Digitale
Synthese komplexer Wellenformen zur Simulation akustischer, Diplomarbeit (2001)
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dieser Stelle möchte ich meine Diplomarbeit zum Thema 'Klangsynthese
und Physical Modeling' dem interessierten Leser zur Verfügung
stellen. Hierbei sollte man sich nicht von dem etwas ausgefalleneren Originaltitel
abschrecken lassen. Viel Spaß! Henri Hagenow. P.S: Ich freue mich, wenn Ihr mir ein paar der gebauten Instrumente zuschickt! |
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| Download: | (5,3 MB) | |
| __________________________________________________________________________________ Abstract: In dieser Arbeit
werden die meisten der gegenwärtig zur Anwendung kommenden Klangsynthesetechniken
diskutiert, die das Klangbild akustischer Systeme zu simulieren versuchen.
Diese akustischen Systeme werden mit Hilfe von softwarebasierter, virtuell-analoger
Schaltungstechnik (Software: REAKTOR, NI) unter Verwendung ausgewählter
Synthesetechniken modelliert. Speziell die Wellenleitersynthese wird wegen
ihrer physikalischen Anschaulichkeit und ihrer Nähe zu realen Systemen
genauer betrachtet und zur Anwendung gebracht. |
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| Die
verwendeten virtuellen elektrischen Schaltkreise bilden Eigenzustände
elektronischer Systeme nach, die wiederum die Moden akustischer Systeme
modellieren. Bei der Erstellung der virtuell-analogen Klangsynthesemechanismen wurde versucht, sich weitestgehend an den physikalischen Vorgängen der natürlichen, akustischen Instrumente zu orientieren. Instrumentemodelle aus der Saiteninstrumentenfamilie (Gitarre, Geige) und der Holzblasinstrumente (Flöte) wurden besprochen und digital simuliert. Der auf mehrere Einzelbereiche reduzierte Klangentstehungsprozeß (äußere Anregung des Systems, Schwingungszustände, Dämpfung, Dispersion, Kopplung an einen Resonanzkörper, Rückkopplungserscheinungen, Klangabstrahlung) wurde idealisiert dargestellt. Es wurden die Methoden der additiven Klangsynthese, der Frequenzmodulation und der Wellenleitersynthese zur Anwendung gebracht und mit Hinblick auf einen realistischen Klangeindruck bewertet. Akustische Musikinstrumente
kann man als resonanzfähige, mehrdimensionale Systeme betrachten,
deren Obertonspektren Energiebänder darstellen, die den im Resonanzzustand
eingeschwungenen Eigenzuständen dieser Sytsteme entsprechen. Die
Eigenmoden eines Musikinstrumentes finden sich in ihrem Klangbild wieder.
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Kontakt: Henri Hagenow |
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